Speicherchiphersteller machen iPad für Milliardenverluste verantwortlich

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Weil so ein Tablet ungefähr 75 Prozent weniger Speicherchips braucht als ein typischer Laptop – und die Mobilgeräte so beliebt seien, sei es erst zu den hohen Verlusten bei den Chip-Produzenten gekommen, räsoniert Bloomberg.

Chips seien jetzt billiger als Reisbällchen, und das sei direkt proportional zum Anstieg der iPad-Verkäufe zu sehen, beschreibt Bloomberg das Dilemma der Speicherhersteller.

Erst kürzlich meldeten die RAM-Produzenten ihre Milliardenverluste – und das Wirtschaftsklima scheint sich nicht zu verbessern. Bloomberg nennt die hohen Verluste der Chipbranche in den letzten drei Jahren: Elpida, Hynix und einige andere hätten in diesem Zeitraum zusammen 14 Milliarden US-Dollars im roten Bereich »erwirtschaftet«. Dabei hätten die Unternehmen zuvor ganze 37 Milliarden für den Bau von Fabriken ausgegeben, melde DRAMeXchange.

Bloomberg zitiert Chen Liway, einen Analysten aus Taipei: »Die DRAM-Hersteller investierten zu viel, weil sie darauf wetteten, das Wachstum der PC-Industrie gehe immer weiter. Das wäre okay gewesen, wenn nicht das iPad vorbeigekommen wäre«. Die Speicherpreis würden weiter fallen.

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