Servermarkt in Westeuropa schwächelt

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Auch im dritten Quartal 2011 verzeichnete der Servermarkt weltweit einen starken Zuwachs. Fast 2,4 Millionen Server wurden verkauft. Nur in Westeuropa geht der Umsatz zurück.

Um 7,2 Prozent ist die Zahl der Server-Verkäufe im dritten Quartal 2011 gestiegen. Vergleichszeitraum ist das dritte Quartal 2010. Der Umsatz ist um 5,2 Prozent gestiegen. Das meldet das Marktforschungsunternehmen Gartner in seinem aktuellen Bericht über den Servermarkt.

Die Zahlen klingen gut, was allerdings daran liegt, dass es sich um die Zahlen für den weltweiten Server-Markt handelt. Für Westeuropa sehen diese Zahlen nicht so gut aus. Hier ist der Umsatz gegenüber dem dritten Quartal 2010 um fast fünf Prozent zurückgegangen.

Wenig überraschend: Im asiatisch-pazifischen Raum und in Osteuropa brummt der Server-Markt. Die Verkäufe stiegen um 24 beziehungsweise um 27 Prozent.

IBM verdient am meisten

Den Spitzenplatz auf dem globalen Server-Markt, gemessen an den Umsätzen, nimmt IBM ein. Der IT-Riese konnte im dritten Quartal einen Marktanteil von 29,7 Prozent einnehmen und verzeichnet einen Umsatz von 3,85 Milliarden US-Dollar. Knapp dahinter folgt HP mit 3,80 Milliarden Dollar und einem Marktanteil von 29,3 Prozent.

Ein Umsatz von 1,9 Milliarden Dollar und ein Marktanteil von knapp 15 Prozent bescheren Dell den dritten Platz. Die Zahlen für Oracle: 760 Millionen US-Dollar Umsatz , sechs Prozent Marktanteil, Platz vier. Schließlich folgt Fujitsu mit 600 Millionen Dollar und knapp fünf Prozent Marktanteil.

Unter den Top 5 der Server-Hersteller weltweit mussten nur HP und Oracle Rückgänge oder Stagnation verkraften. HPs Umsatz ging um 3,6 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal zurück, der von Oracle stagnierte.

HP ist Spitzenreiter beim Verkauf

Etwas anders sieht es bei den tatsächlichen Verkäufen aus. Da liegt HP mit fast 700 000 verkauften Servern im dritten Quartal 2011 weltweit an der Spitze. Dahinter liegt Dell mit mehr als 500 000 verkauften Servern. IBM setzt sich mit knapp 300 000 verkauften Maschinen auf Platz drei.

Auf den Plätzen vier und fünf folgen Fujitsu mit 80 000 und Lenovo mit 47 000 Servern. Insgesamt wurden im dritten Quartal 2011 weltweit knapp 2,4 Millionen Server verkauft.