Rittal und IBM senken Kosten im Rechenzentrum durch bessere Steuerung der Kühlleistung

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Ein großer Teil des Stromverbrauchs in Rechenzentren entfällt auf die Kühlung, weshalb sich hier durch Optimierungen viel Geld sparen lässt. Rittal und IBM haben dafür ihre Lösungen RiZone und MMT integriert, so dass sie für ein umfassendes Energiemanagement sorgen.

Rittal und IBM haben RiZone und MMT aufeinander abgestimmt, um die Klimatisierung in Rechenzentren zu optimieren. RiZone sorgt dabei für die Überwachung der Daten des Rechenzentrums und erkennt IBM MMT als SNMP-fähiges Gerät, das die Optimierungen übernimmt. So kann die Kühlleistung basierend auf Regeln und Regelkreisen angepasst werden, wobei Parameter wie Temperatur, Feuchtigkeit und CPU-Auslastung berücksichtigt werden.

Durch die von RiZone gelieferten Daten kann MMT aktiv Prozesse regeln und steuern, etwa die Server-Stand-by-Funktion über IBM Systems Director Active Energy Manager oder die Kühlgeräte. Dadurch lassen sich die Anlagen »aus energetischer Sicht optimieren und beispielsweise IT-Ressourcen zu noch verfügbaren Kühlkapazitäten in den verschiedenen Data Center Zonen zuordnen«, so die beiden Unternehmen.

»Eine vergleichbare, integrierte und modular aufgebaute Lösung ist derzeit am Markt nicht verfügbar«, ist sich Dr. Hendrik Hamann, Chef-Entwickler MMT bei IBM Research US, sicher. Big Blue hat das Zusammenspiel der beiden Lösungen in einem Teil des eigenen Rechenzentrums getestet. Dort liefen 84 Server, zwei Blade Center, 10 TByte SAN-Storage und vier Switches, die bei einem konstanten Workload zu 70 Prozent ausgelastet waren. Man habe mit Rizone und MMT den Energiebedarf für die Kühlung von 24,1 auf 17,8 kWh senken können.