Sharp soll die LCD-Panels für Apples nächstes iPad liefern

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Vielleicht, um die Abhängigkeit vom weiteren Lieferanten (und Patentstreitgegner) Samsung abzumildern holt sich Apple noch Sharp ins Boot, unken Brancheninsider.

Das Wall Street Journal will es aus berufener Quelle erfahren haben: Apple beauftragt künftig Sharp, weitere LCD Panels für das iPad zu produzieren. Sharp ist auch schon als Produzent der iPhone-5-Displays vorgesehen, habe die Quelle behauptet. Apple würde sogar in die Fabriken von Sharp investieren.

In der Regel gebe Apple nicht bekannt, von wem die einzelnen Komponenten stammen, doch es sei bekannt, dass das kalifornische Higtech-Unternehmen zusätzlich noch von LG Display einige Panels bezieht. Samsung-CEO Lee-Jae-yong habe außerdem im Oktober erklärt, seine Bestandteile-Lieferung für Apple-Geräte bis 2013 oder gar 2014 weiten zu wollen – und das, obwohl das koreanische Unternehmen zugleich einer der stärksten Apple-Konkurrenten bei Tablets und Smartphones sei.

Kein Wunder, dass Apple von seinem jüngst ordentlich gewachsenen Gegner Samsung nicht mehr so abhängig sein will. Für Sharp trifft es sich ziemlich gut: Das japanische Unternehmen will weg von den großen TV-Displays hin zu kleineren für Tablets und Smartphones – das ist am Ende lukrativer als das schwierige Geschäft mit den Fernsehern. Ein größerer Auftrag aus Cupertino könnte die Fabriken, die derzeit umgebaut werden für die kleineren Anzeigen, besser auslasten.

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