Studie attestiert BI-Tools großen Verbesserungsbedarf

Netzwerk-ManagementNetzwerke

Laut einer Studie von Actian, früher: Ingres, werden BI-Lösungen von vielen Anwendern nur in geringem Umfang genutzt, weil die Reports nicht aussagekräftig genug sind und der Zugriff mit Mobilgeräten nicht klappt.

Business Intelligence ist ein Wachstumsmarkt, doch die Anforderungen der Nutzer erfüllen viele der angebotenen Lösungen nicht, wie aus einer Studie von Actian hervorgeht. Das bis vor kurzem noch als Ingres bekannte Unternehmen hatte Power-User, Manager und Führungskräfte in 918 Organisationen zu ihrer Zufriedenheit mit BI-Lösungen befragt. Das Ergebnis: 76 Prozent der Befragten verbringen mit den BI-Lösungen nur maximal 5 Prozent ihrer Zeit, weil sie diese nicht intuitiv nutzen können und die Reports nicht die gewünschten Daten liefern beziehungsweise nicht taugen, um daraus bestimmte Handlungen abzuleiten.

Darüber hinaus bemängelten 69 Prozent der Befragte, dass sie nicht mit Mobilgeräten auf die BI-Lösung zugreifen können. 76 Prozent vermissten die Möglichkeit, den Anwendern das Einstellen von Ereignis-Triggern auf Basis von Echtzeit-Analysen zu ermöglichen.

Diese Ergebnisse seien keine Überraschung, sagte Actian-CEO Steve Shine. »Unsere Kunden berichten immer wieder, dass die BI stagniert und nicht mit der Technologie Schritt halten kann, die private Anwender in ihrem persönlichen Leben genießen.«

(Quelle kleines Bild oben: N-Media-Images – Fotolia.com)