Satelliten-Notruf für Vielflieger

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Fernflüge überqueren sehr unwirtliche Gegenden. Gleiches gilt für Kreuzfahrten, Berg- und Skitouren oder Expeditionen. Wer vor einer Strandung in abgelegenen Orten ohne Handyempfang Angst hat, kann sich vorsorglich den DeLorme InReach in die Tasche stecken.

Es sind schon prominente Vertreter der IT-Branche beim Segeln, Ballonfahren, im Sportflugzeug oder beim Klettern abhanden gekommen. Vielleicht wurden die DeLorme-Ingenieure davon inspiriert. Jedenfalls haben sie jenseits vom sperrigen Satellitenhandy diesen wirklich taschenfreundlichen Mobilmini entwickelt, der im absoluten Notfall via Satellit Hilfe holen und damit das Überleben sichern kann.

Das InReach ist sogar ein 2-Wege-System, das nicht nur Hilferufe per SMS (inklusive aktueller GPS-Koordinaten) absetzen kann, sondern auch die Antwort der Helfer empfängt. Doch wie tippt man eine Kurznachricht in ein Minigerät ohne Buchstaben-Tasten? Ganz einfach: Über das normale Handy. Es muss allerdings ein Android-Gerät sein, welches sich via Bluetooth mit dem InReach verbindet. Falls also dessen Akku schlapp macht oder das Handy zerbrach bzw. verloren ging, dann gibt es nur noch den simplen SOS-Knopf am Mini-Helfer, der dann den GPS-Standort und eben ein SOS absetzt.

Damit der Nothelfer auch wirklich helfen kann, ist er gegen Stöße, Wasser und rauhe Bedingungen abgesichert. So wie Satellitentelefone ist er kein Billig-Vergnügen: DeLorme verlangt im Internet-Shop 250 Dollar und eine Monatsgebühr von 10 Dollar. Im Verhältnis zu Menschenleben geradezu ein Schnäppchen.