Apples Fernsehapparat soll Mitte 2012 kommen

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Der iPhone-Bauer will im Februar die Produktion seiner kommerziellen TV-Geräte anlaufen lassen. Gebaut werden sie in einer Sharp-Fabrik in Japan. Apple beteiligte sich finanziell bei den Japanern.

Ab Sommer könne dann die Auslieferung der ersten Apple-TV-Apparate beginnen, berichtet
zumindest Jefferies-Analyst Peter Misek. Die Bildschirme werden in der »Gen 10 Sakai«-Fabrik in Osaka gefertigt. Die Kooperation mit Sharp soll sogar noch ausgebaut werden, denn deren Displays seien für die nächste Generation von iPads und iPhones vorgesehen, so heißt es in der Branche.

Sharp zeichne sich dadurch aus, Flüssigkristallfilme mit modifizierter Mischung aus Gallium, Iridium und Zink zu zaubern. Das Ergebnis sei eine enorme Auflösung von 330 Pixel pro Zoll – sehr augenfreundlich und scharf. Damit würde Apple im TV-Markt ganz vorne dabei sein können in Sachen Bildqualität, glaubt Peter Misek. »Diese Sharp-Technologie ergibt einige Designvorteile wie dünne Displays, lange Akkulaufzeiten und ermüdungsfreies Betrachten«, zählt der Analyst auf.

Der Stromverbrauch liege nahezu auf dem niedrigen Niveau von OLED-Bildschirmen, sei aber günstiger herzustellen und sogar noch 25 Prozent dünner im Aufbau. Das werde ohnehin für den Durchbruch der so genannten IGZO-Displays von Sharp sorgen, insbesondere im mobilen Bereich. Daher sei der Einsatz im iPad 3 praktisch ausgemacht. Apple soll nach Jefferies-Angaben zwischen 500 Millionen und 1 Milliarde Dollar in die IGZO-Technologie und die Serienfertigung bei Sharp investiert haben. Weitere Details über das TV-Design und die Ausstattung des Geräts sind leider noch nicht bekannt.