eBay kauft sich Datenanalyse-Firma Hunch

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Die New Yorker Spezialisten sollen dem Auktionshaus zu besseren Empfehlungen für ihren webbasierten Shop verhelfen.

Für eine ungenannte Summe in bar ging das Analyseunternehmen Hunch von den Gründern Chris Dixon, Tom Pinckney und Matt Gattis in den Besitz von eBay über, berichtet der Wirtschaftsnachrichtendienst Reuters.

Hunch verarbeitet in erster Linie die Daten von sozialen Netzwerken, insbesondere auch die von Facebook, sowie ausgefüllte Online-Umfragen. Aus diesem riesigen Datenberg ergeben sich unerwartete Erkenntnisse, wobei eBay vor allem an den persönlichen Produktempfehlungen interessiert ist, die ein Freund dem anderen nahelegt. Sollten diese mit Produkten aus dem eBay-Shop übereinstimmen, möchte eBay sie dort einbauen. Schließlich hat das Auktionshaus bislang nicht eine so schöne Empfehlungs-Engine wie sie etwa Amazon aufgebaut hat.

Die Hunch-Programmierer waren von sich aus bereits dabei, ein ähnliches Problem der Spezialfilterung in Bergen von unstrukturierten Daten zu erarbeiten, freut sich eBay-Technologiechef  Mark Carges. Zum Ursprungsteam von Hunch hatte übrigens auch Caterina Fake gehört, die eine Schlüsselrolle bei der Schaffung von Flickr spielte.