Miniaturisierung: Dual-Core-Rechner auf USB-Stick

Ein Hardware- und Software-Startup-Unternehmen aus dem norwegischen Trondheim überrascht uns gerade mit einem USB-Computer. Seine Leistungen liegen auf Smartphone-Niveau.

von Ralf Müller 0

FXI Technologies hat die Entwicklung unter dem Code-Namen »Cotton Candy« soeben der Weltöffentlichkeit vorgestellt. Der überaus mobile 21 Gramm leichte Bonsai-Rechner soll eine Brücke zwischen Flachbildschirmen, Peripherie und der Cloud schlagen. Er könne einfach am USB-Port eines beliebigen Rechners angeschlossen werden und öffne dann seine eigene Android-Instanz, die auf dem Bildschirm dargestellt werde.

Für die nötige Leistung sorge ein von Samsung gefertigter Dual-Core-ARM-Cortex-A9-Chip (jener aus dem Galaxy S II), der in 1,2 GHz Taktfrequenz schlägt. Unterstützt werde er von der ARM-Mali-400-MP-GP’U, immerhin ein Quad-Core. Den nötigen Strom dafür saugt er sich aus dem USB-Port. Auf dem Stick haben die norwegischen Ingenieure noch folgendes untergebracht: 802.11n WiFi- und Bluetooth-Modul, HDMI-out-Schnittstelle sowie microSD-Kartenslot für die nötige Speicherversorgung.

Als Videoformate schaffe der Zwerg unter anderem MPEG-4, H.264 und HD-Darstellung auf entsprechenden Bildschirmen. FXI weist dem Mini-Rechner einen Account in einem sicheren Webportal zu, wo Daten hinterlegt und mit anderen Smartphones und Android-Rechnern getauscht werden können. Durch diese Cloud-Lösung und dem Stick könne die persönliche Arbeitsumgebung überall auf der Welt auf beliebigen Bildschirmen dargestellt werden. Das FXI-Marketing nennt diese Produkteigenschaft »Any Screen«.

Cotton Candy ist noch ein Prototyp. Wann die Norweger in Serie gehen und zu welchem Preis USB-Rechner und Cloud-Service an den Start gehen, war noch nicht zu erfahren.

 

 

 

 

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