RIM kürzt die Preise für sein PlayBook-Tablet

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Mehrere US-Medien berichten von kanadischen und US-amerikanischen  Rabatt-Aktionen, die das Tablet des Blackberry-Herstellers preiswerter machen. Einige bezweifeln, dass das noch hilft, um die Nachfrage zu erhöhen.

Zuerst berichtete AppleInsider, dass ab heutigem Freitag neue Playbook-Preise bei großen Elektronikketten wie dem kanadischen Staples gelten würden: Das 16-GByte-Gerät soll 199 Dollar, das 32-GByte-Modell 299 Dollar und die 64-GByte-Version 399 Dollar kosten. Das sind jeweils 300 Dollar weniger als zuvor. Die »Sonderaktion« soll bis zum 1. Dezember laufen.

Das Blog »The Loop« bemerkte dazu, dass die kanadische Aktion wohl auch für die USA gilt. Trotzdem seien die Geräte auch für den neuen Preis überteuert, unkt The Loop.

Besonders glücklich scheint Research in Motion mit seinem Tablet nicht zu sein: Erst mussten die Auftragshersteller melden, wegen mangelnder Nachfrage 1000 Arbeitsplätze zu kürzen, dann musste sich der Hersteller Gerüchten erwehren, das Playbook werde eingestellt, und auch die Pläne für ein neues Betriebssystem mussten aufgeschoben werden.

Ob sich das »Business-Tablet« jemals erholen wird, ist zu bezweifeln – nicht mehr lange, dann kommen auch Windows-8-Pads, die sich bestimmt leichter in vorhandne IT-Landschaften einbinden lassen.


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