Fujitsu bietet Aufbauservice für hybride Clouds

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Der japanische Computerspezialist will Firmenkunden dabei helfen, auch im Cloud-Business eine optimale Kontrolle über ihre Daten zu behalten.

Fujitsu verspricht den Unternehmen mit seiner Hybrid-Lösung die Sicherheit einer privaten abgekapselten Cloud und die Kostenvorteile einer öffentlichen Cloud.

 

Wie das geht? »Letztlich wird beim Hosting von Applikationen ein Split zwischen der Fujitsu-Cloud und der windowsbasierten  Azure-Cloud vorgenommen«, erläutert David Leen, der zuständige Azure-Spezialist bei Fujitsu in England. »Technisch gesehen sprechen wir hier über darüber, den Präsentations-Layer und die Business-Logik der Software auf Azure laufen zu lassen, während das Daten-Hosting aber auf unserer Cloud-Plattform auf dem Gelände des Kunden stattfindet, falls gewünscht«, ergänzt Leen.

Fujitsu behandelt das Ganze wie einen singulären Dienst und präsentiert dem Kunden also auch nur eine Rechnung. Die Firma müsse sich daher auch nur bei einem diensthabenden IT-Desk melden, wenn es um die Belange des Cloud-Service geht. Das Unternehmen behalte insbesondere die Kontrolle darüber, welche Daten wo gespeichert werden, was insbesondere bei Technologie-Firmen oder im Finanzsektor ein entscheidender Vorteil sei.

»Wegen der schwierigen Wirtschaftslage sind vor allem Organisationen des öffentlichen Sektors auf der Suche nach neuen Optionen, die ihnen erlauben, die Vorschriften einzuhalten und doch Kosten zu sparen«, glaubt Leen. Der heutige Release von Fujitsus »Hybrid Cloud Services« konzentriere sich noch auf Azure, doch man wolle den Support auch auf andere Public Cloud Plattformen ausweiten, kündigte der Manager an. Die Kostenersparnis könne laut Leen etwa 30 Prozent erreichen. (Quelle: frank peters – Fotolia.com)