Cloud-Do-it-Yourself-Service »ServiceMesh« ergattert 15 Millionen US-Dollar Venture-Capital

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Oberflächen zum »Zusammenstecken« verschiedener Cloud-Services gibt es bereits zuhauf.  Doch ServiceMesh unterscheidet sich, indem es auch großen Unternehmen eine Art herstellerunabhängigen Legobaukasten für die Zusammenstellung und das Management kompletter Cloud-Infrastrukturen breitstellt – und dabei selbst als Cloud-Anwendung bereitsteht.

Der Anbieter ServiceMesh bietet mit seiner »Agilty«-Plattform einen Infrastructure-as-a-Service-Dienst, mit dem sich Kunden nicht nur IT-Plattformen zusammenstellen und sie verwalten können, sondern mit Tools etwa ihre Service-Level-Agreements mit verschiedenen Herstellern verwalten und testen können.

Auch Cloud-Sicherheitsdienste für das Zusammenstellen und Verwalten von Nutzer-Policies über die zusammengestellten Plattformen hinweg sind geboten; man intgeriere sich vollständig in die Dienste de Netzwerkausrüsters Juniper und dessen Firewalls für jede virtuelle Maschine im Firmennetz.

Zu den Diensten des Startups zählen auch Lösungen, die die Leistungsfähigkeit bestimmter Komponenten testen und optimieren. So könne man die ständige und schnelle Lieferung von Applikationen, Daten und Netzwerkplattformen verbessern. Auch Services für die schnelle Migration von Applikationen auf andere Server- und Cloud-Plattformen sind im Angebot des Unternehmens.

Dies und die zahlreihen weiteren SaaS-Dienste waren den Kapitalgebern von Ignition Partners so viel wert, dass sie erst einmal eine Finanzspritze von 15 Millionen US-Dollars leisten, die laut Marktbeobachter TechCrunch vor allem für Service und Sales bereitstehen werden – die Technik selbst scheint ServieMesh offenbar im Griff zu haben.

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