Neuer Telekom-Videotelefonie-Dienst erlaubt Verbindung vorhandener Videochat-Systeme

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Das Produkt »VideoMeet« verbindet Videokonferenznutzer von Skype, Google Videochat und Unternehmensanwendungen wie Cisco/Tandberg, Polycom oder Lifesize.

Die Deutsche Telekom hat es geschafft, die Videosysteme verschiedener Standards und Geräte über seine Lösung gemeinsam in Konferenzen einzubinden. Man habe die Lösung »VideoMeet« gemeinsam mit dem Startup »Blue Jeans Network« entwickelt, erklärt das Unternehmen mit dem magentafarbenen Logo.

Man starte den Service erst in Deutschland, Österreich und Großbritannien. Der Rest Europas soll nachfolgen. Die später kostenpflichtige Lösung sei zum Start für die ersten 30 Tage kostenlos.

»Eine Videokonferenz aufzusetzen funktioniert mit VideoMeet so einfach wie bei einer Telefonkonferenz«, erläutert Rainer Deutschmann, Senior Vice President Core Telco Products bei der Deutschen Telekom. Weil das System eine Cloud-Anwendung ist, sei keinerlei Vorab-Investition nötig.

Der neue Dienst VideoMeet sei der erste, der die vorhandenen Welten gleich welchen Standards und welcher Geräte miteinander verbinde – egal, ob Smartphones, Tablet-PCs oder komplexe HD-Raumsysteme zum Einsatz kommen.

(so funktioniert das Videomeeting-System der Telekom)

Man melde sich zu einem persönlichen und sicheren Online-Konferenzraum an und lade dann über eine einfache Nutzeroberfläche die Teilnehmer ein. Diese könnten eine Nummer anrufen oder einen Link klicken, um an der Videokonferenz teilzunehmen – per Internet, videofähigem Endgerät oder (ohne Bild)  einfach nur einem Telefon.

Das funktioniere mit IP- und ISDN-Anschlüssen und selbst durch Unternehmens-Firewalls hindurch. Bis zu 25 Endgeräte gleichzeitig seien pro Konferenz nutzbar.

Nach der Testphase stünden mit Einzelkonferenzen, Minutenpaketen und Flat-Angeboten verschiedene Tarifmodelle bereit. Die Kosten übernimmt der Konferenzbetreiber, nicht die Teilnehmer.

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