Investorenlegende Warren Buffet kauft IBM-Aktien für 10,7 Milliarden Dollar

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Sam Palmisano und vor ihm Lou Gerstner hätten alles richtig gemacht, erklärt Buffet. So viel Lob erhalten die wenigsten Technik-Unternehmen von ihm.

Weil IBM seine Aktien »mit Ehrfurcht« behandle habe Warren Buffet in Big Blue investiert, erklärte er in einem Interview mit CNBC. Damit besitzt er 5,5 Prozent des IT-Giganten – mehr wolle er nicht mehr kaufen, erklärte er.

Wenn er mehr vorhätte, würde er nicht darüber sprechen, scherzte er im Interview. Dass die Käufe erst jetzt bekanntwerden, verdankt der Investor den Erwerbern, die heimlich und nicht im Namen Buffets investierten – das Finanzgenie möge es nicht, wenn die Aktienkurse wegen seiner Einkäufe während des Erwerbs im Wert stiegen – nur weil »Kopierer« ihrem Vorbild Buffet folgten.

Die heimlichen Einkäufe erfolgten unter dem Codenamen »Harold« – eine Abkürzung für diesen Namen ist »HAL«, was wiederum im Film »2001: A Space Odyssey« ein Hinweis auf IBM war.

IBM habe alles richtig gemacht, erklärt Buffet. Bei der Planung, Ausführung und den Zukunftsplänen sei das Unternehmen »exzellent«. Interessanterweise sagt das genau derjenige Investor, der bisher Technik-Aktien scheute – weil er nicht verstehe, was diese eigentlich tun würden. Und Microsoft-Aktien würde er nur deswegen nie kaufen, weil er mit Bill Gates befreundet sei.

(Bildquelle: Mark Hirschey – Wikimedia Commons)

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