Ethernet-Verband testet die Provider

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Machen Netzanbieter und Rechenzentren einen guten Job? Die Ethernet Alliance wollte es herausfinden und initiierte einen Praxistest.

Es ist natürlich nicht die erste Untersuchung seiner Art, doch es dürfte den meisten Marktteilnehmern trotzdem gefallen, dass das Konsortium den Akteuren hin und wieder und unvorhergesehen auf die digitalen Finger schaut. Vor allem die Interoperabilität und das Einhalten der Standards lag der Ethernet Alliance am Herzen.

Beim jüngst durchgeführten »Data Center Bridging«-Test (DCB) lag die Einhaltung des Standards IEEE 802.1Qxx im Fokus. Dabei hat man Netzwerk-Topologien und Interconnect-Technologien, die diesen Standard bewusst ausnutzen, unter die Lupe genommen. Betroffen waren somit Marktteilnehmer wie CommScope, Dell, Emulex, Extreme Networks, Intel und andere.

Ausgeführt wurde der Praxistest Ende Oktober vom entsprechend ausgerüsteten Labor der Universität von New Hampshire. Über die Feinheiten des Testaufbaus, der Verfahren und der daraus resultierenden Erkenntnisse für die Ethernet-Ökonomie und die natürlich vorhandenen Restriktionen können Interessierte ausführlich hier nachlesen. Hier nur so viel: Es gab keine großen Ausreißer oder gar ein skandalöses Verhalten der Provider. Das war auch nicht erwartet worden, denn dem Interessenverband geht es natürlich auch darum, nachzuweisen, dass Ethernet für alle Belange des Netzwerk-Traffics die geeignete Technologie sei.