Amazon stärkt seine Web Services mit neuem Rechenzentrum

CloudData & StorageE-CommerceIAASIT-DienstleistungenIT-ProjekteMarketingNetzwerk-ManagementNetzwerkeServerStorage

Dank der frisch eingeweihten Großanlage in Oregon kann der Webkonzern sogar günstigere Preise für seine AWS-Dienste ausrufen.

Die Amazon Web Services (AWS) haben in diesem Jahr kräftig Gas gegeben und bieten eine globale Variante der privaten Cloud an (wir berichteten) und versprechen flottere Web-Apps in ihrem Dienst.

Kein Wunder, dass die IT-Infrastruktur ausgebaut werden musste. Die Inbetriebnahme des Rechenzentrums in Oregon kommt daher keinen Tag zu spät. Von hier aus sollen die AWS-Dienste Elastic Compute Cloud, Simple Storage Service und eben Virtual Private Cloud ihren digitalen Schwung erhalten. Wirtschaftlich gibt Amazon dem neuen Data Centre etwas Rückenwind mit auf dem Weg, denn Oregon ruft 10 Prozent günstigere Preise aus als etwa AWS Nord-Kalifornien.

Nicht nur Amazon kam auf die Idee, in der Region Rechenzentren zu bauen, auch Microsoft, Yahoo, Dell und Facebook betreiben in der Gegend ähnliche Anlagen. Die Ursache liegt im Fluss Columbia River, an dem etliche Wasserkraftwerke betrieben werden. Die versorgen alle Data Centre mit vergleichsweise günstigem Strom.