Feindliche Übernahme? Alibaba und Softbank wollen Yahoo schlucken

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Der chinesische Internet-Riese und der japanische IT-Mogul sprechen mit Private-Equity-Fonds, um ihr gemeinsames Angebot für Yahoo zu platzieren – ohne Teilnahme des Yahoo-Managements.

Jack Ma von Alibaba und Masayoshi Son von Softbank haben eines gemeinsam: Sie sind beide durch IT und insbesondere Internet zu großem Einfluss und Reichtum gekommen. Die beiden Branchengrößen tun sich nun zusammen, um die Kontrolle über den einstigen Internet-Pionier Yahoo zu übernehmen.

Sie seien wegen mangelnden Fortschritts der direkten Verhandlungen mit Yahoo ungehalten, berichtet Wirtschaftsdienst Bloomberg mit Berufung auf »mit den Vorgängen vertraute Personen«. Bloomberg ist bei Hinweisen auf die Informationsgeber diesmal sogar etwas offener: Die asiatischen Unternehmen würden mit Partnern zusammenarbeiten, die kein Non-Disclosure-Agreement unterschrieben hätten.

Während Yahoo bevorzuge, kleinere Anteile zu veräußern statt die Kontrolle ganz abzugeben, setzen Ma und Son darauf, den Großteil des Bratens zu schlucken. Mit Geheimhaltungs-Vereinbarungen habe Yahoo zuvor unterbinden wollen, dass sich mehrere Investoren für ein größeres Angebot zusammenschließen. Nur ein Investment-Unternehmen habe es bisher unterschrieben.

Vor einer feindlichen konzertierten Übernahme-Aktion aber kann sich Yahoo offenbar nicht mehr retten.

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