Barnes&Noble drängt Justizministerium zur Prüfung von Microsoft-Patenten

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Der Buchhändler und Hersteller eines Tablets beschwerte sich bei den Kartellwächtern des »DOJ«: Microsoft wolle ein Monopol im Mobilgeräte-Markt erringen, indem es allen Herstellern von Android-Geräten Lizenzzahlungen aufdränge.

Mit seinem neuen »Nook« wollte Buchhändler B&N im Kampf gegen Amazons Kindle antreten, doch die Kosten werden offenbar zu hoch, um noch etwas gegen Amazons Billigstrategie mit dem Kindle Fire  zu setzen. Mit den von Microsoft aufoktruierten Lizenzgebühren auf die Android-Nutzung hatte man offenbar zuvor nicht gerechnet.

In einem Brief an den Kartellspezialisten Gene Kimmelman vom Justizministerium habe B&N erklärt, Microsoft berufe sich auf triviale und veraltete Patente, um die Kosten der Konkurrenz hochzutreiben und sie so von Innovationen abzuhalten. Dies berichtet Wirtschaftsdienst Bloomberg nicht ohne Sympathie für den Buchhändler.

Microsoft hatte schon im März B&N wegen Missbrauchs von fünf Patenten verklagt und will offenbar bei Vorstellung des nächsten geplanten Nook-E-Book-Readers erneut zuschlagen.

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