Azul Systems fordert Oracle heraus

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Der Java-Spezialist möchte dem Branchenprimus ein Schnippchen schlagen: Dessen Produkt JRockit wird ab sofort Zing 5.0 entgegen gesetzt. Es versorgt die Firma mit skalierbaren Java Virtual Machines (JVM).

Unternehmen können also künftig mittels Zing ihre Java-Arbeitslast in spezielle VMs verlagern. Mit dieser Methode sollen die Betriebskosten gesenkt, die vorhandene Kapazität de facto ausgedehnt und der Datendurchsatz optimiert werden, lautet das Versprechen der Azul Systems. Für die IT-Abteilung erleichtere es die Java-Arbeit, denn weniger Instanzen und Aufwand seien nötig. Zing 5.0 ist für Linux und x86-Servern gedacht und könne locker gegen Oracles JRockit antreten. Schließlich unterstütze man App-Instanzen mit bis zu 512 GByte Speicher.

Azul-Technologiechef Gil Tene ist besonders stolz darauf, dass man die üblichen Skalierungslimits von Java eliminieren konnte. Dank Zing sei eine Java-App nun in der Lage, bei Bedarf die Leistung von Dutzenden Prozessor-Kernen (sofern vorhanden) abzurufen und eben denn dazu nötigen Arbeitsspeicher zu allokieren. Das wirke sich naturgemäß günstig auf Antwortzeiten und Datendurchsatz aus.

Zing 5.0 sei ab sofort verfügbar. Bezahlt wird über eine jährliche Nutzungsgebühr pro Server.
Erst nach der Anmeldung wird ein Download möglich.