Google hat Angst vor Apple-Sprachsuche mit Siri

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Kann die Sprachanalyse von Apple die Suchdominanz von Google bedrohen? Zumindest Google-Chairman Eric Schmidt scheint dieser Meinung zu sein.

Der »völlig neue Weg«, mit der Spracherkennung Siri in Apples iPhone 4S und anderen Apple-Geräten (mit iOS5) Internet-Suchen durchzuführen, mache Google nervös, meint ZDNet.com-Kolumnist Zack Whitaker.  Die mobile Suche, an der Google in den USA 44 Prozent Marktanteil hat, aber bei der Apple immerhin schon auf 27 Prozent kommt ohne die Suche als Kernkompetenz zu besitzen, macht Google offenbar nervös, meint Whittacker.

Google-Aufsichtsratsvorsitzender Eric Schmidt habe am Freitag eine entsprechende Antwort auf eine Frage des Kartellrecht-Kommittees geschrieben. Die »sprachaktivierte Suche im iPhone 4S« sei ein völlig neuer Zugang zur Internetsuche – Schmidt sagt nicht öffentlich, dass Siri eine Gefahr sei, doch es klinge heraus, dass Schmidt sich bedroht fühlt, meint Whittaker.

Apples Sprachsuche ruft zwar auch Google auf – aber nur als allerletzte Instanz. Zunächst werden vom iPhone 4S die wissenschaftliche Such-Engine Wolfram Alpha, der Dienst Yelp und andere Webservices  abgefragt. Andere Bedrohungen, die dem Internet-Riesen Google Sorgen bereiten, sind Facebooks Integration der Microsoft-Suchmachine Bing und Twitters Nein zu Googles Wünschen, in seiner Realzeitsuche direkt auf die Twitter-Datenbank zuzugreifen.

Apple und nicht andere Suchmachinnen seien die größte Gefahr für Googles Marktdominanz, schreibt Whittaker in seiner »Zwischen den Zeilen«-Kolumne: Siri könnte tatsächlich das Ende für Googles Dominanz einleiten.

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