Bank-Server down: Millionen ohne Geld

SicherheitSicherheitsmanagement

Kunden der britischen Bank HSBC konnten am Freitag  weder Onlinebanking betreiben noch Geld am Automaten abheben. Die Bank entschuldigt sich.

Der Ausfall der Computersysteme einer der größten Banken in Großbritannien führte dazu, dass die Kunden erst einmal ohne Bargeld auskommen mussten – ausgerechnet Freitag nachmittag, laut The Guardian eine der geschäftigsten Zeiten im Bankgeschäft. Zahlreiche Bankkunden heben an diesem Tag Geld ab oder erledigen noch fällige Überweisungen der Woche per Online-Banking.

Die Bank erkannte das Problem am Freitagnachmittag und benötigte bis 17:00 Uhr, um 3700 Geldautomaten und das Online-Banking-System wieder in Betrieb zu nehmen. Was nun wirklich schiefgelaufen sei, sei noch nicht genau bekannt, sagten dem Magazin zufolge Sprecher der Bank – das Wichtigste sei erst einmal gewesen, die Systeme wieder zum Laufen zu bekommen.

Dass der Bankomaten-Ausfall und der Zusammenbruch des Onlinebankings gleichzeitig schiefgelaufen waren, sei nur Zufall gewesen erklärt HSBC-Sprecher Mark Hemingway. Einen technischen Zusammenhang gibt es offenbar nicht.

Über ihren Twitter-Account gab die Bank zuerst bekannt, die Probleme mit den vorgenommenen Zahlungen seien beseitigt, um 17:00 Uhr hieß es schließlich, man danke den Kunden für ihre Geduld – und stellte vorsichtshalber eine Service-Telefonnummer online, die man aufrufen sollte, wenn noch irgendwelche Probleme aufträten. Ob irgendwann noch einmal über die technischen Gründe geredet wird, ist zu bezweifeln.

Anklicken um die Biografie des Autors zu lesen  Anklicken um die Biografie des Autors zu verbergen