IBM erweitert seine Cloud-Storage-Angebote um Technik von Nirvanix

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IBM Global Services startet seine eigenen Public Cloud Storage-Services – mit den Angeboten seines neuen OEM-Partners Nirvanix.

Nirvanix ist froh: Man ist jetzt strategischer Partner von IBM. Dessen neue Cloud-Storage-Service sollen fortan auf Technik und Services von Nirvanix beruhen.

Nirvanix, selbst seit längerem erfolgreich aktiv im Cloud-Business, bietet seinen Großkunden die Möglichkeit, wiederum selbst Cloud- Storage für  ihre Kunden bereitzustellen. Das Cloud Storage Network (CSN) des Unternehmen ist eine Public Cloud, die mit selbst entwickelter Software gesteuert wird. Man könne damit massive Mengen von unstrukturierten Daten auf globaler Basis verwalten. Die Dateigrößen seien ohne Limit. Werden Daten hochgeladen, seien sie sofort überall im globalen Netz des Kunden sichtbar.

Dabei könne man eine Nummer größer agieren als Amazon mit seinen S3-Speicherdiensten – die würden sich mehr an Entwickler und Konsumenten richten, weniger an große Unternehmen, prahlt Nirvanix.

Klar ist: Amazon S3 ist wohl der am meisten ernstzunehmende Konkurrent des neuen IBM/Nirvanix-Gespanns. IBM hinke bislang bei der Cloud-Storage hinter Amazon, Google und Microsoft  her, interpretiert Speicherguide.de-Spezialist Engelbert Hörmannsdörfer die Ursachen des Geschäftes zwischen Big Blue und Nirvanix. »Mit der Nirvanix-Erweiterung können IBM-Kunden Milliarden an Objekten und Exabytes an Daten in sicheren, virtuellen Server-Umgebungen aus der Cloud heraus verwalten«, lobt Hörmannsdörfer IBMs Schritt.

Mit der Nirvanix-Lösung ist IBM seinem eigenen Grid-Storage-Service selbst ein wenig voraus, denn dieser speichert nur in den näher liegenden Grid-Nodes, was sich verändert hat, und überträgt nicht sofort weltweit alle Daten. Der neue IBM-Speicherservice mit Nirvanix-Technik für große Unternehmen soll 2012 starten.

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