Forrester-Analyse: Jenseits von MS-Office wächst kein Gras

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Während Microsoft nach wie vor blendend mit seiner Bürosoftware verdient, können die vielen alternativen Office-Pakete im Markt kaum mit Einnahmen glänzen.

Wenn es darum geht, eine Alternative zu MS Office oder auch Office 365 zu finden, haben Firmen und Kunden ein breite Auswahl an Alternativen wie Google Apps oder OpenOffice, Zoho, LibreOffice, Lotus Symphony (plus Lotus Live),  die Fujitsu Productivity Suite oder unser heimisches Softmaker Office.

Interesse und Neugierde der IT-Verantwortlichen diesen günstigen Konkurrenzprodukten gegenüber sei durchaus vorhanden, aber noch keine Bereitschaft, flächendeckend Microsoft den Rücken zu kehren, fand eine neue Forrester-Studie mit Namen »Market Update: Office Productivity Alternatives« gerade heraus.

Wozu die IT-Abteilungen der Unternehmen bereit sind: In Ergänzung von MS Office alternative Ergänzungen und Tools zu nutzen. Im Einzelfalle werde auch eine Abteilung oder eine Niederlassung testweise mit einem anderen Office-Produkt ausgerüstet, beobachtete Forrester-Analyst Matthew Brown. Gerne würden die Firmen ihre horrenden Lizenzkosten im Softwarebereich kürzen, ihre Abhängigkeit von Microsoft reduzieren, doch noch können die Enterprise-Büropakete anderer Anbieter nur einen geringfügigen Marktanteil vorweisen.

Von den 150 untersuchten IT-Abteilungen nutzen gerade einmal 8 Prozent Google Apps, weitere 8 Prozent OpenOffice, 5 Prozent unterstützen Corel WordPerfect Office und weitere 4 Prozent geben IBM Lotus Symphony den Vorzug.
Angeblich suchen aber 46 Prozent der verantwortlichen IT-Manager aktiv nach einem alltagstauglichen Ersatz von MS Office. 44 Prozent würden eine webbasierte Alternative den Vorzug geben.

Die Forrester-Studie fragt da zu Recht: Warum nur handelt keiner der IT-Chefs und ersetzt das alte Office einfach? Die Antwort der Analysten: Die mangelnde Nutzer-Akzeptanz innerhalb der Firma, die Lernkurve (und dadurch zahllose Supportanfragen) sowie nach wie vor Microsofts erfolgreiches Bemühen, eine Kompatibilität von Dateiformaten zu verhindern, seien die Haupt-Hindernisse einer Umstellung.