Aderlass bei AMD: 1400 müssen gehen

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AMD wird restrukturiert: Von den einfachen Angestellten müssen zehn Prozent das Unternehmen verlassen und auch im Top-Management macht das Unternehmen »tabula rasa«.

Die ungewohnten Erfolgsmeldungen von AMD können nicht darüber hinwegtäuschen: AMDs Kosten sind noch immer zu hoch, um langfristig wirtschaftlich erfolgreich zu bleiben. Deshalb hat AMD nun angekündigt, seine Kostenstruktur zu »optimieren«.

In seiner Meldung nennt AMD erwartete Kostenersparnisse von durchschnittlich 610 Millionen US-Dollars im vierten Quartal – ausgelöst durch die »Terminierung« von ungefähr zehn Prozent der existierenden Arbeitsverträge. Kurz und gut: AMD kündigt einer Menge Mitarbeitern den Arbeitsvertrag, bevor man Anfang 2012 Restrukturierungspläne angeht.

Wieviel Geld sich das Unternehmen in welchem Bereich spart, berichtet AMD in den folgenden Passagen des Textes, die sich eher an die Investoren zu richten scheinen. Für die Gekündigten ist dies nicht mehr wichtig: Laut Financial Times werden 1400 Angestellte ihren Job verlieren – in Wahrheit also 12 Prozent und nicht nur zehn.

Wie Intel hat auch AMD den Zug bei der Entwicklung stromsparender Mobilchips verpasst. Wohl deswegen musste der frühere CEO Dirk Meyer gehen und deswegen müssten nun auch Strategiechef Patrick Moorhead und Produktdirektor Carrell Kilebrew das Unternehmen verlassen, meldet die Financial Times den Aderlass an der Spitze des Chipherstellers.

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