Ursachensuche: RIM setzt Spezialeinheit auf Blackberry-Server-Ausfall an

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Research in Motion möchte das Vertrauen in seinen Blackberry-Dienst wieder herstellen. Dazu stellt der kanadische Anbieter ein »SWAT-Team« zusammen, um tief in den technischen Eingeweiden des Netzes zu wühlen.

In fünf Kontinenten war RIMS Blackberry-Dienst ausgefallen und hatte damit zahlreiche Kunden verunsichert. Angefangen hatte es mit dem europäischen RIM-Netz und weitete sich dann langsam auf andere Kontinente aus. Wo das ursächliche Problem liegt, das den entdeckten Datenstau verursachen konnte, weiß RIM bis heute noch nicht exakt. Nun muss ein spezielles Team ausrücken und tief im Gehölz des Blackberry-Netzes wühlen, meldet Bloomberg.

Wie bei Terror-Spezialeinheiten gründet RIM unter Führung seines Technikchefs David Yach ein SWAT-Team, das den Daten- und Netzwerk-Heuboden des RIM-Netzwerks komplett durchmisten soll. Im Notfall werde man eben das ganze Netz neu designen müssen, zitiert Bloomberg den RIM-Sales-Manager Patrick Spence.

Zwar hatte RIM seinerzeit den Ausfall eines Core-Switches als Ursache geortet, doch warum die Fehler-Routine zum Umschalten auf einen Ersatz-Switch nicht aufgerufen wurde, blieb noch immer im Dunkeln.

Für den Fehler entschuldigte sich RIM und gab den Kunden kostenlose Apps und Support als kleines Trostpflaster. Das Vertrauen der Kunden hatte man so jedoch nicht wieder herstellen können.

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