Shuttle baut Mini-PC mit Maxi-Gesschäftsnutzen

IT-ManagementIT-ProjekteKomponentenPCWorkspace

Hinter dem ominösen Kürzel »XPC H7 5820S« verbirgt sich ein kleiner Desktop-Rechner, der aber ganz viel Eindruck machen kann, steuert er doch bei Bedarf eine Phalanx von 16 Bildschirmen gleichzeitig an.

In der jüngeren Vergangenheit hat Shuttle PC Europe mehr als einmal bewiesen, potente Gaming-Computer in platzsparenden Desktop-Gehäusen unterbringen zu können. Seit kurzem steht der Büro-Einsatz auf der Agenda ganz oben. Erst war es das H3-System (wir berichteten), nun folgt mit dem H7 ein auffällig potentes Schwestermodell. Im Inneren werkeln 4- oder 6-Core-Prozessoren von Intel (Core i7), bis zu 16 GByte RAM und Windows 7.

Als Grafikkarten gehen entweder Nvidia- oder Matrox-GPUs an den Start. Letztere ist die M9100, deren Spezialität eben das Ansprechen von ganzen Display-Sammlungen ist. So kann in der Maximalvariante eine breite Bildwand aus 16 Einzelbildschirmen konfiguriert werden, was sich natürlich für Spezialapplikationen, 3D-Operationen oder Firmenpräsentationen empfiehlt. Der Rechner wäre potent genug für solche Aufgaben – und nimmt auf dem kreativen Arbeitsplatz kaum Raum in Anspruch.

Damit im 7,5 Zoll kleinen Gehäuse vor lauter Leistungsabwärme nicht gleich wieder Zapfenstreich ist. gibt es spezielle Lufttauscher und eine flüssiggekühlte Heatpipe. Zu den weiteren Ausstattungsdetails gehören USB-3.0-Ports, 6-Gbps-SATA-Controller, ein Home-Theater-System mit 7.1-Kanal-Sound sowie bis zu zwei interne 1 TByte-Festplatten.

Preislich startet das XPC H7 5820S bei 1.446 Euro. In Europa sei es ab sofort lieferbar.