CSR realisiert GPS-Ortung für Gebäude

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Wer sich schon einmal in großen Gebäuden, auf dem Uni-Campus, in verschachtelten Fabrikhallen und auf Firmengeländen verlaufen hat, hätte sich sicher eine individuelle Navi-Hilfe gewünscht. Daran arbeitet CSR.

Jenseits vom internationalen Straßengewühl nützt einem die klassische Navigationssoftware in der Regel wenig. Halbleiterhersteller CSR stellte soeben eine spezielle Orientierungstechnologie vor, die über das normale GPS-Niveau hinausgeht und dabei auch die Empfangsprobleme löst, da in fetten Betongebäuden der Kontakt zum Satelliten ohnehin gerne abreißt.

Die Lösung heißt »SiRFusion« und kombiniert die Informationen der Satellitensysteme GPS, Galileo, Glonass und Compass und ergänzt sie durch individuellen Input via Wi-Fi- und Mobilfunk-Netz.
Je nach Gebäude und Möglichkeiten und Wunsch dürfen auch noch Sensordaten mit ausgewertet werden, ob Lichtschranken, gyroskopische Sensoren, Luftdruck oder Digitalkompass. So können auch Höhen- und Lageveränderungen berücksichtigt werden. »Damit ermöglichen wir vor allem Ortsfremden, sich bei Notfalleinsätzen in großen Komplexen zurecht zu finden«, wirbt Senior-Vizepräsident Ahmet Alpdemir.

 

CSR demonstrierte seine Technologie soeben in San Francisco und kündigte an, sie werde im nächsten Jahr in der neuen  SiRFstar-Chipgeneration verbaut. Damit die Realisierung vor Ort nicht immer zahlreiche Begehungen erforderlich mache, könne man auch die Masse an Nutzern einspannen (Crowd-Sourcing) und deren freiwillig (oder gar anonym) zur Verfügung gestellten WiFi- und Mobilfunk-Daten in eine Datenbank übernehmen. So wären öffentliche Anlagen wie Uni-Campus oder Feriencamps ohne größere Kosten erfassbar.