ARM kauft Chip-Design-Optimierer Prolific

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Der britische Chip-Design-Krösus, dessen Schaltungen in Millionen mobiler Geräte stecken, will noch höher hinaus: Die Akquisition von Prolific soll helfen, Chips einfacher und damit preiswerter herzustellen.

ARM kauft Prolific, kündigt das Prozessor-Designhaus an. Das sei logisch, kommentieren die Journalisten des britischen Inquirer den aktuellen Einkauf ARMs: Wie viele andere Chip-Designer müsse auch das Chip-Unternehmen aus Cambridge sich auf kleinere Produktionsstrukturen einstellen.

Die Tools des erworbenen US-Unternehmens würden die Entwicklungszeit und Leistung von Chipdesigns massiv erhöhen, freut sich ARM in seiner Meldung über die Vorteile des Zukaufs. Die Designs von Chips mit kleineren Dichten als 20 Nanometer würden immer komplexer werden. Sie würden bereits seit langem für die »Physical IP products« verwendet, die ARM-Partner zur Entwicklung ihrer Prozessoren verwenden.

So sollen ARMs CPU-Partner wie Qualcomm, NVidia, Broadcom und TI am Know-how des US-Unternehmens bei der Entwicklung ultradichter Chipdesigns teilhaben. Den Kaufpreis gaben beide Unternehmen noch nicht bekannt, doch wie es die Inquirer-Journalisten in Worte fassen, ist der Wert des Zukaufs bestimmt größer als die Ausgaben für eigene Entwicklungskosten im Kampf mit Intel. »Chipzilla« gebe schließlich Milliarden für die Forschung aus, um mit seinen Chips immer leistungsfähiger zu werden.

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