Genscher und das Cloud Computing

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Salesforce, Anbieter von Cloud Computing und CRM-Lösungen, hat auf seiner Hausveranstaltung Cloudforce hochkarätige Redner eingeladen. Ex-Außenminister Hans-Dietrich Genscher und Autopapst Dudenhöffer sollten der Cloud Computing-Technik ihren Segen geben.

Was macht ein ehemaliger Außenminister und Vizekanzler auf einem Branchen-Event der Cloud Computing-Industrie? Nun, er hält eine – vermutlich gut honorierte – Rede. Über Cloud Computing? Deutschlands legendärer Ex-Außenminister Hans-Dietrich Genscher hat bei seiner halbstündigen Keynote bei der Cloudforce 2011 in München nichts zum Thema Cloud Computing gesagt, sondern über seine Lieblingsthemen – Fall der Mauer, Wandel in Osteuropa, Finanzkrise, neue Weltordnung – gesprochen.

Cloud Computing als neue Weltordnung

Das Stichwort »Wandel« in Genschers Keynote sollte das verbindende Element zur Technik-Veranstaltung bilden und den Trend zum Wandel in der Technikwelt durch Cloud Computing unterstützen. Cloud Computing als neue Weltordnung in der IT-Welt.

Laut Veranstalter kamen mehr als 1500 Besucher zum vierten Cloud Computing-Event, doppelt so viel wie im Vorjahr. Geboten waren Vorträge, Live-Programmierung und die Präsentationen von 33 Partnerfirmen.

Die Cloudforce wurde zum vierten Mal abgehalten. Dass Salesforce solch hochkarätige Persönlichkeiten wie den ehemaligen Außenminister oder den Automobilexperten Ferdinand Dudenhöffer als Redner für die Cloudforce engagieren konnte, zeigt immerhin von der gewachsenen Bedeutung der Veranstaltung.

Auch wenn Hans-Dietrich Genscher gar nichts zum Cloud Computing gesagt hat.