Überraschung: AMD macht endlich Profit

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Nach mehreren Quartalen in den roten Zahlen kehrt AMD zur Profitabilität zurück. Verantwortlich sind vor allem die AMD-APUs für Notebooks.

AMD veröffentlichte seine Quartalsergebnisse: Zum ersten Mal seit langer Zeit ist der Chiphersteller aus den roten Zahlen heraus. Im dritten Quartal habe man eine große Nachfrage nach seinen Notebook-Chips verzeichnen können – insbesondere die Fusion-Prozessoren, die Grafik und CPU auf einem Halbleiter vereinen, hatten zum Erfolg beigetragen. AMD meldet im Vergleich zum Vorjahr einen Zuwachs von 60 Prozent für seine mobilen Fusion-APUs – was für den gesamten Geschäftszweig Mobile immer noch eine Steigerung um 35 Prozent ergibt.

Bei 1,69 Milliarden US-Dollar Umsatz im dritten Quartal komme man auf einen Nettogewinn von 97 Millionen. Das Non-GAAP-Netto-Einkommen betrage sogar 110 Millionen Dollar, der operative Gewinn 146 Millionen.

Dem Wall Street Journal zufolge hätte AMD vielleicht sogar einen höheren Gewinn verzeichnet, wenn das Unternehmen nicht mit Produktionsproblemen hätte kämpfen müssen.

Der aktuelle AMD-Chef Rory Read, der sein Amt erst im August antrat, erklärt in der Unternehmensmeldung, das zum Erfolg vor allem Märkte wie China und Indien beigetragen hätten.

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