RIM bringt BlackBerry im Porsche-Design

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Gestern noch bestätigten die Kanadier ganz offiziell, dass es demnächst ein Design-Smartphone geben wird, dessen Außenhaut in Zusammenarbeit mit den Zuffenhausener Designern entsteht. Das dürfte zum Lieblingsweihnachtsgeschenk der Geschäftsleute avancieren.

Es ist nicht der erste Ausflug von Porsche Design in die IT-Welt. Für Lacie wurde erst im Sommer ein schwungvolles Gehäuse für externe Laufwerke gezeichnet (wir berichteten). Auch in Handy-Gefilden war man schon unterwegs, denn 2007 hat man für Hersteller Sagem ein Mobiltelefon gestaltet – das P 9521.

Nun wird Research in Motion (RIM) Nutznießer der schwäbischen Gestaltungskunst. Das »Porsche Design P 9981« trägt ein porschetypisches mattsilbernes Gehäuse, ist aber im Inneren ein kristallklares BlackBerry-Smartphone, da es auf dem Bold 9900 basiert.

Das Gehäuse ist nicht etwa aus Aluminium, sondern aus rostfreiem Stahl gefräst worden. Zudem spendierte Porsche Design noch eine ähnlich gestaltete Lederhülle für das Smartphone sowie eine eigenwillig gestaltete Tastatur. Sogar die Software wurde verändert: Da finden sich der Weltbrowser Wikitude (mit Augmented-Reality-Darstellung) und ein optisches Design des Hintergrundes. Zudem erhält jeder Käufer einen exklusiven PIN-Code, mit dem sich die Besitzer der Porsche-BlackBerrys untereinander erkennen können.

Die technischen Details dürften bekannt sein: 2,4 Zoll Touchscreen, 1,2 GHz Snapdragon-Prozessor, 5-Megapixel-Kamera (mit 720p-Videomodus), 8 GByte internem Speicher, NFC-Modul, BlackBerry 7 als OS und bis zu 32 GByte weiterer Speicher via microSDHC-Karte.

Das P 9981 wird nicht über die normalen Telefonshops der Provider angeboten, sondern exklusiv in jenen Läden, die Porsche Design führen. Der vertragslose Preis soll sich angeblich im Bereich von um die 2.000 Dollar bewegen – viermal mehr als ein Bold 9900.