Auftragshersteller: Ultrabooks erreichen im 4. Quartal 2012 bis zu 25 Prozent des Notebook-Marktes

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Während Intel sich noch bis zu 40 Prozent des Notebook-Marktes für sein Ultrabook-Design erhofft, sind diejenigen, die die Geräte wirklich produzieren, ein wenig konservativer. Sie schätzen, dass sie nur knapp ein Viertel des Marktes mit Ultrabooks bedienen werden.

Branchensprachrohr Digitimes hat sich wieder einmal bei den Notebook-Produzenten in Taiwan umgehört – von dort stammen immerhin 80 Prozent der weltweit ausgelieferten Klappcomputer. Doch was die Marktbeobachte vernahmen, klang etwas weniger aufregend als das, was Intel sich wünscht.

Die asiatischen Auftragshersteller, die auch für die großen Labels aus den USA produzieren, nahmen die aktuellen Marktbedingungen zum Anlass, die Intel-Vorfreude ein wenig zu dämpfen. Die meisten Zulieferer würden die  Entwicklung entsprechender Komponenten für Ultrabooks zwar aggressiv vorantreiben, doch die tatsächlichen Auftragsmengen blieben weit unter den Erwartungen.

Die meisten Hersteller würden erst einmal die Nachfrage testen (oder in Digitimes Worten: den Fuß ins Wasser setzen), denn der traditionelle Notebook-Markt entwickle sich derzeit nicht so gut. Dennoch hat Acr nun sein erses Ultrabook auf den Markt gebracht und auch Toshiba steht in den Startlöchern. Ob Asus seine Ankündigungen einhalten kann, ist noch ungewiss. Den geplanten Veröffentlichungstermin hat der Hersteller bislang nicht eingehalten.

Wovor die Hersteller wirklich Angst hätten, sei aber das Macbook Air: Kein Ultrabook-Design erreiche bislang das Preis-Leistungs-Verhältnis des ultradünnen Apple-Gerätes.

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