Test: 2-Bay-NAS-System Synology DS 211j

von Siegfried Moersch 0

Zusatzfunktionen
Das kleine NAS kann zusätzlich auch als Print-, FTP- und E-Mail-Server eingesetzt werden. Weitere Funktionen sind: File-Station für p2P-Netze, Web-Station (Webserver) oder Audio- und Photo-Station, die die NAS zum universell einsetzbaren Speicher ausbaut. Außerdem kann das DJ211j auch als DLNA/UPnP Medienserver im Netzwerk fungieren.

Über die Surveillance Station verwandelt sich das NAS-System in ein Überwachungssystem. Die im Netzwerk eingebundenen IP-Kameras werden durch die Diskstation verwaltet und der Videostream wird PC-unabhängig auf dem NAS gespeichert. Eine IP-Kamera-Lizenz gehört zum Lieferumfang. Werden weitere IP-Kameras genutzt, müsen entsprechende Lizenzen nachgekauft werden. Lizenzen für die Unterstützung zwei weiterer IP-Kameras kosten rund 90 Euro. Bis zu 5 IP-Kameras lassen sich über die DS211j verwalten.

Das Gerät kann als Download-Station eingesetzt werden: Über einen integrierten BT-, eMULe-Client laufen die Downloads komplett auf der NAS, ohne dass ein Rechner mitlaufen muss. Auch NZB-Dateitypen (Newsgruppen) lassen sich in der Download-Station einfügen und den entsprechenden Content aus News-Server herunterladen.

Neu hinzugekommen ist eine App für den Cloud-Service von Strato. Wie dieser Cloud-Service funktioniert und was dieser kostet, können sie hier nachlesen.

Die DS211j kann in Verbindung mit der HiDrive-App Daten von der NAS mit dem Online-Speicher von Strato automatisch synchronisieren. Der Backup-Vorgang kann auch nachts laufen. Ein eingebauter Timer sorgt dafür, dass die NAS zum richtigen Zeitpunkt eingeschaltet wird.

Handhabung
Die Handhabung der DJ211j ist relativ simpel: Auspacken, mit dem Netzwerk und der Stromdose verbinden und einschalten. Nach rund 90 Sekunden lässt sich das NAS-Laufwerk im Netzwerk finden. Kommt hier ein DHCP-Server zum Einsatz, zieht sich das Synology-NAS eine freie IP-Adresse und bindet sich eigenständig ins Netzwerk ein.

Über die IP-Adresse oder über den NAS-Finder (Synology Assistant) lässt sich das NAS ansprechen und konfigurieren. Aus Aktualitätsgründen sollte jetzt die neuste Firmware eingespielt werden, die auf der Homepage des Herstellers zu finden ist.

Das Aufspielen läuft fast automatisch, die PAT-Datei sollte lokal auf der Festplatte liegen und auf das NAS hochgeladen werden. Der Vorgang dauert wenige Sekunden. Danach startet das System neu.

Einrichten
Bevor Benutzer und Gruppen angelegt werden, müssen erst die Festplatten und ein RAID-Level eingerichtet werden. Je nach gewähltem Level und Speicherkapazität der Festplatten kann dies einige Zeit in Anspruch nehmen. In dieser »Zwangspause« können Benutzer, Zugangsberechtigungen und Gruppen angelegt und verwaltet werden.

Auch Zusatzdienste wie der Cloud-Service von Strato (Hi-Drive) lassen sich jetzt installieren. Hierzu braucht der Nutzer nicht die DSM 3.2 Oberfläche zu verlassen. Über das entsprechende Icon (Paketzentrum) gelangt er in den Bereich, in dem sich die zusätzlichen Applikationen (Pakete) befinden. Diese lassen sich durch einfaches Doppelklicken installieren und sind kostenlos. Die Anzahl der installierbaren Zusatzpakete ist bei den Synology-NAS nicht begrenzt. Auch Open Source-Projekte sind möglich.

Die Software:

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