
Test: 2-Bay-NAS-System Synology DS 211j
Das Network-Attached-Storge-System mit zwei Einschüben bietet kleinen Unternehmen mit minimalem Platzbedarf bis zu 2 TByte Netzwerkspeicher.
In der NAS sind zwei Festplatten mit je 1 TByte Speicherplatz, der sich zudem mit dem Cloud-Service von Strato (Hi-Drive) verbinden lässt. Das Einsteigersystem kostet rund 300 Euro. Im Prämienprogramm von Strato zahlen Hi-Drive-Kunden einmalig rund 150 Euro.
Netzwerk-Speicher mit vielen Extras
Das DJ211j von Synology vernindet sich über Gigabit-LAN mit dem Netzwerk. Das Gerät ist mit seinen Abmessungen von 161x88x218 mm relativ klein und ist als Tischgerät konzipiert , das neben dem Monitor im Büro Platz findet.
DJ211j wird in verschiedenen Speicherkapazitäten angeboten; dabei befinden sich immer zwei identisch große Platten im Gerät. Bei unserem Testgerät sind es zwei Platten zu je einem Terabyte (im Gehäuse sind sowohl 3,5-Zoll- als auch 2,5-Zoll-Festpaltten verwendbar), die sich mit verschiedenen RAID-Levels (Synology Hybrid RAID, Basic, JBOD, RAID 0, RAID 1) kombinieren lassen.
Für die reine Datensicherheit wird das RAID-1 eingesetzt, wobei die Daten jeweils gleichzeitig auf die beiden Platten geschrieben werden. Wenn eine Platte ausfällt, sind die Daten so immer noch komplett vorhanden. Der Nachteil an Raid-1 ist, dass nur die Hälfte des installierten Festplattenspeichers als Datenspeicher zur Verfügung steht.
Im Raid-0-Verbund werden die Daten abwechselnd auf beide Platten geschrieben, was einen schnelleren Datenzugriff zu Folge hat. Bei NAS ist dieses RAID-Level unsinnig, denn die Datenübertragung wird durch den LAN-Anschluss ausgebremst. Ein Raid-0 macht an sich nur auf einem PC oder Notebook Sinn.
Außerdem lassen sich die Platten in zu einem Basic- oder JBOD-Laufwerk verbinden. Letzteres RAID-Level vereinigt unterschiedlich große Festplatten zu einem einzigen großen Laufwerk. Bei einem NAS-System ist dies auch wirklich nur dann sinnvoll, wenn zwei unterschiedliche Platten verwendet werden.
Interessant ist auch Synology Hybrid RAID (SHR): Bei diesem RAID-Level wird die Volume-Größe durch Kombination von Festplatten verschiedener Größe zu einem Array optimiert. SHR bietet, wenn es als benutzerdefinierter Volume-Typ in DSM eingestellt wird, einen Datenschutz mit einer Platten-Fehlertoleranz. Das Anlegen eines solchen RAID-Levels ist deutlich schneller als bei anderen RAID-Leveln: Aus sonst stundenlangen Vorgängen werden hier nur einige Minuten.
Benutzeroberfläche
Wie alle Diskstations von Synology ist auch das DJ211j mit vielen Funktionen ausgestattet und arbeitet mit der Multitasking-fähigen Oberfläche DSM 3.2. Diese Oberfläche haben wir schon des Öfteren getestet (DS 411+ und DS411slim sowie ein gesonderter DSM-Test)
In der aktuellen DSM 3.2 hat Synology einige Erweiterungen eingebaut, die das Handling noch mehr vereinfachen. Am Aufbau der Benutzeroberfläche hat sich jedoch nichts geändert. Einzelne Programmfunktionen werden, wie bei DSM 3.1, in einem eigenen Fester geöffnet, ohne dass bereits geöffnete Fenster der-DSM 3.2-Oberfläche geschlossen werden. DMS 3.2 arbeitet wie ein Windows -System unter Windows mit Icons, Fenstern und Taskmanager.
Wird eine neue Funktion angewählt, laufen die bereits geöffneten Tasks weiter, ohne dass diese im Hintergrund verschwinden. Die einzelnen Fenster lassen sich wie beim richtigen Windows“ verschieben, verkleinern oder schließen.





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