Cisco lockt Mittelständler mit frischem Videokonferenz-System

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Der Hersteller hat ein Update seiner TelePresence-Familie angekündigt, die seit fünf Jahren auf dem Markt ist. Nun soll ein breiteres Nutzerpublikum angesprochen werden.

Nach dem MX200-System (wir berichteten) schiebt Cisco nun die MX300-Variante nach, die sich ebenfalls an mittelständische Abnehmer wendet, insbesondere an Neueinsteiger in das Thema Videokonferenz. Um das System für möglichst viele Firmen attraktiv zu machen, bietet der Hersteller einen ungewöhnlichen Service an (Callway genannt) und erlaubt den Abnehmern, wahlweise individuelle Endpunkte (in Filialen, Außenstellen, bei Schlüsselkunden oder auf Messen) zu kaufen oder zu leasen und sie dann flexibel dem TelePresence-Netzwerk anzugliedern.

Cisco sorgt für die funktionierenden Verbindungen und verwaltet das System, während der Kunde jeden verfügbaren Endpoint im TelePresence-Netz anrufen kann. Außerdem seien eine Menge anderer standardisierter Video-Endgeräte im Internet erreichbar.Callway schaffe die volle HD-Auflösung (bei angeblich 30 Bildern pro Sekunde) und werde über das Cisco Partner Network vertrieben und koste ab 99 Dollar pro Monat. Anfangs wird es nur in den Staaten verfügbar sein, bevor der Vertrieb dann auch im Laufe von 2012 die Landesgrenzen überschreitet.