Report: Unternehmen haben falsches Sicherheitsbewusstsein

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Symantecs Oktober-Intelligence-Report berichtet über einen URL-Kürzungsdienst speziell für Spammer und einen großen SMS-Betrug in Osteuropa. Ein weiterer von Symantec in Auftrag gegebener Bericht erklärt, dass viele Unternehmen fälschlicherweise glauben, ihre IT richtig abgesichert zu haben.

Im aktuellen Symantec Intelligence-Report beschreibt das Sicherheitsunternehmen zunächst, welche Bedrohungen es im Oktober 2011 bereits aufgedeckt hat. Darunter findet sich ein OpenSource-URL-Verkürzer, der schon sein 2010 von Spammern genutzt wird – damals hätten sogar 92 Prozent der Spams solche Kurzlinks genutzt.

Weitere Informationen über aktuelle Sicherheitsbedrohungen bei E-Mails, Phishing, Malware auf Websites und Bedrohungen speziell bei ins Firmen- oder Heimnetz eingeschleusten Endgeräten (Endpoint Threats) schließen sich bei der Bewerbung des Reports an.

Doch in einem weiteren Papier des Sicherheitsunternehmen, das dieses zusammen mit der National Cyber Security Alliance bei Zogby Intrenational in Auftrag gegeben hatte, wird der Umgang der Unternehmen mit ihrer Sicherheit bemängelt. Diesen Report hat sich Nathan Eddy von eWeek näher angesehen. Demnach weiß die Mehrheit, dass die Security ein entscheidendes Element für den Erfolg des Unternehmens ist, doch sie glauben fälschlicherweise, ihre Firmen seien sicher.

62 Prozent der Eigentümer kleiner Unternehmen seien im vergangenen Jahr zunehmend abhängig vom Internet geworden, 66 Prozent seien für ihren täglichen Betrieb abhängig vom Netzwerk, 57 Prozent der Befragten glauben sogar, dass ein Verlust des Internet-Zugangs für 48 Stunden sehr zerstörerisch für das Unternehmen sein könne.

Ein genauerer Blick ergebe, dass die meisten kleinen Unternehmen keine ausreichende Cybersecurity-Politik hätten. Der Großteil trainiere auch nicht einmal die Mitarbeiter zum Umgang mit Cybergefahren. Die Mehrheit der Unternehmen könnte nicht einmal verstehen, wie sie auf Online-Bedrohungen reagieren sollten.

Symantec nennt noch zahlreiche weitere Gefahren für die Industrie – Lösungen aber werden nicht genannt. Da muss man wohl zu Symantec-Lösungen greifen, bietet sich das Unternehmen wortlos an.

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