LG P210 im Test

Als drittes Notebook der P-Serie bringt LG das P210-G.AE21G heraus, ein in weiß gehaltenes Gerät im handlichen 12,5-Zoll-Format, das 1,2 Kilogramm wiegt und ein mattes Display besitzt.

von Siegfried Moersch 1

Äußerlich ist das LG P210 eine Mischung aus MacBook und Netbook, hat aber deutlich mehr Power unter der Haube als letztere. Mit Abmessungen von 299,2 x 192 x 20,9 Millimetern ist das Gerät handlich und bringt rund 1,2 Kilogramm auf die Waage.

Das Notebooks ist zum größten Teil aus Kunststoff gefertigt und wirkt sehr stabil. Der Displayrahmen lässt sich nur schwer verbiegen und leicht mit einer Hand öffnen, ohne dass die Basiseinheit mit nach oben kippt.

Das Display misst 12,5 Zoll und ist matt, so dass es keine störenden Spiegelungen gibt. Es löst 1366 x 768 Pixel auf und sitzt in einem sehr schlanken Displayrahmen. Farben werden kräftig wiedergegeben und der Kontrast ist sehr hoch. Über Micro-HDMI kann ein Monitor angeschlossen werden, allerdings legt LG keinen Micro-HDMI-Adapter bei. Auch für den Netzwerkanschluss wird ein Adapter benötigt – der immerhin wird mitgeliefert.

Leider besitzt das P210 nur zwei USB-Buchsen. Zudem sitzt der SD-Kartenleser auf der Rückseite so, dass er bei aufgeklapptem Display blockiert ist. Einen Dockingstationanschluss gibt es nicht, ebenso wenig ein UMTS-Modul, so dass für den drahtlosen Internet-Zugang nur WLAN nach 802.11b/g/n bereitsteht.

Wegen der geringen Größe des Notebooks ist für die Tastatur nicht viel Platz, viele Tasten sind daher mehrfach belegt.

Hardware und Benchmarks

Im LG P210-G.AE21G kommt eine Intel-CPU vom Typ i5-470UM zum Einsatz. Dieser Prozessor basiert nicht auf der aktuellen Sandy-Bridge-Architektur, bringt aber ebenfalls Grafik und Speichercontroller mit. Der Grundtakt der i5-470UM liegt bei 1,33 GHz, kann aber per Turboboost auf 1,86 GHz angehoben werden. Zudem unterstützt die Dualcore-CPU Hyperthreading (4 Threads).

Die interierte Grafik ist deutlich langsamer als die in aktuellen CPUs zum Einsatz kommende HD Graphics 3000. Dass Grafik und CPU schon Oldies sind, spürt man nicht nur beim Arbeiten, wenn das System träge reagiert, sondern sieht man auch an den Benchmarks, in denen das P210 nur befriedigend abschneidet.

Im Notebook stecken 4 GByte Arbeitsspeicher, die sich nicht erweitern oder austauschen lassen. Auch der Lithium-Polymer-Akku ist fest verbaut. Er hat eine Ladekapazität von 3150 mAh und hält im Web & Office Test (WLAN an, Energiesparplan auf Ausbalanciert) gut vier Stunden durch. Im Lasttest werden CPU und Grafik mehr gefordert, so dass schon nach 106 Minuten Schluss ist.

Über die Tastenkombination [Fn] [F11] wird ein Silent-Modus aktiviert, der die CPU auf rund 700 runtertaktet, wodurch der Akku gut 30 Prozent länger durchhält.

LG verbaut im P210 eine 2,5-Zoll-Festplatte von Hitach, die 320 GByte fasst. Ein optisches Laufwerk hat im Gehäuse des Notebooks keinen Platz mehr gefunden.

Sowohl Festplatte als auch Lüfter sind im Test kaum hörbar. Und selbst unter Last wird das Notebook kaum wärmer als im Idle-Modus.

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Eine Antwort zu LG P210 im Test

  • 27. Oktober 2011 à 08:33 von dell xps m1530 akku

    Wenn LG das P210-G.AE21G im Sommer 2010 auf den Markt gebracht hätte, wäre unser Urteil wohl positiver ausgefallen. Doch im Sommer 2011 können wir es nicht empfehlen, erst recht nicht zu dem etwas überzogenen Preis. Nur hübsch, weiß, leicht und dünn reicht einfach nicht, wenn die Technik von gestern, das Display nur durchschnittlich und die Ausstattung recht mickrig ist.

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