Navigations-Spezialist Tomtom plant millionenschweres Sparpaket

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50 Millionen Euro Kosten pro Jahr sollen eingespart werden – und damit auch viele Arbeitsplätze. Kostenlose Handy-Navigationssysteme machen den Standalone-Systemen des niederländischen Herstellers zu viel Konkurrenz.

Der Navigationsspezialist Tomtom kämpft offenbar ums Überleben: Weil Navigation immer Öfter als kostenlose Beigabe etwa in Android-Smartphones oder in Nokia-Handys mitgeliefert wird, muss nun auch Tomtom seine Kosten kürzen. Laut Handelsblatt hat dieser Schritt dem niederländischen Unternehmen sogar geholfen: Die Aktien seien nach Bekanntgabe der Kürzungs-Aktion (um 50 Millionen Euro) wieder um ganze 20 Prozent gestiegen.

Zuvor hatte bereits Nokia Sparpläne für seine Navigations-Tochter Navteq angekündigt: Im Nokia-Bereich Location&Commerce müssen 1300 Stellen gekürzt werden, hatte der Handy-Bolide vor Kurzem im Rahmen noch größerer Streichungs-Aktionen angekündigt. http://www.itespresso.de/2011/09/29/nokia-kurzt-weitere-3500-stellen/

Tomtom gibt offenbar nicht klein bei und beteuert weiterhin, man werde wieder am oberen Ende der Umsatzprognosen landen – zwischen 1,225 und 1,275 Milliarden Euro für das Gesamtjahr.

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