Groupon schraubt Erwartungen an Börsengang zurück

FinanzmarktUnternehmen

Im März gingen Insider noch davon aus, Groupon könne an der Börse bis zu 25 Milliarden Dollar erlösen, doch nun schraubt das Schnäppchenportal die Erwartungen herunter. Maximal 540 Millionen Dollar soll der Börsengang nur noch einbringen.

Groupon selbst hatte im Juni noch ein Volumen von 750 Millionen Dollar angemeldet, nun rechnet man noch mit 540 Millionen Dollar. Laut FTD will man 30 Millionen Aktien für 16 bis 18 Dollar auf den Markt bringen.

Grund für den immer kleiner werdenden Börsengang ist nicht nur die unsichere Marktsituation, sondern auch Skepsis gegenüber den Geschäftsmodell des Schnäppchenvermittlers. Der schreibt weiter tiefrote Zahlen und verlor zuletzt einige Führungskräfte; zudem musste man die Umsatzangaben massiv reduzieren und nicht mehr den kompletten Wert der vermittelten Gutscheine als Umsatz verzeichnen, sondern nur noch die Kommission.

Unklar ist weiter, wann der nun geschrumpfte Börsengang erfolgen soll. Die Investmentbank Renaissance Capital rechnet mit dem 4. November 2011.