Toshiba mit Technologiesprung bei den mobilen LCD

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Bei 2.560 x 1.600 Bildpunkten hat man normalerweise einen dicken etwa 30 Zoll großen Monitor auf dem Tisch stehen. Die Ingenieure in Japan bringen diese enorme Punktdichte auf nur 6,1 Zoll unter.

Die praktisch erreichbare Verdichtung liegt inzwischen bei beachtlichen 498 Pixel pro Zoll. Zum Vergleich: Beim hochgelobten iPad sind es nur 132 Pixel/Zoll. Eine derartige Dichte schmeichelt dem Auge (siehe Bilder). Diesen Durchbruch in der Flüssigkristall-Technik präsentierte gestern noch Toshiba Mobile Display.

Die Ingenieure sprechen selbstbewusst von »Fotoqualität«, was schon bei normaler 2D-Darstellung eine gewisse Bildtiefe ermögliche. Geeignet sei schon das 6,1-Zoll-LCD für den Einsatz in heutigen Tablet- und Smartphone-Modellen, schließlich schaffe es ein Kontrastverhältnis von 1.000 : 1 sowie einen seitlichen Blickwinkel von 176 Grad. Die Farbgenauigkeit liege bei 61 Prozent, was natürlich noch unter gutem Desktop-Niveau liege.

Toshiba verriet noch keine Abnehmernamen. Es hatte Marktgerüchte gegeben, dass Apple in die Display-Herstellung der Japaner investiert habe, doch eine Bestätigung für diese Connection gibt es nicht. Für Smartphones und andere Mobilgeräte könnten auch kleinere Versionen gefertigt werden, merkten die Ingenieure an.