Microsoft: Rekordquartal trotz Windows-Schwäche

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Vor allem mit seinen Office- und Server-Produkten verdiente Microsoft im zurückliegenden Quartal sehr gut. So gut, dass es trotz der schwächelnden Windows-Verkäufe für einen Rekordumsatz reichte.

Für das erste Geschäftsquartal 2012 vermeldet Microsoft einen Umsatzanstieg von 7 Prozent auf 17,37 Milliarden Dollar. Vor allem die Business-Division und der Bereich Server & Tools konnten deutlich zulegen, die Dynamics-Unternehmenslösungen erwirtschafteten 17 Prozent mehr als im Vorjahresquartal.

Weniger gut lief es dagegen für die Windows-Sparte, die unter dem schwachen PC-Markt leidet und nur um 2 Prozent auf 4,87 Milliarden Dollar wuchs. Zum Vergleich: die Business-Division steigerte sich um 8 Prozent auf 5,62 Milliarden Dollar, die die Server-Sparte um 10 Prozent auf 4,25 Milliarden Dollar.

Der Nettogewinn lag im zurückliegenden Quartal bei 5,74 Milliarden Dollar (plus 6 Prozent), der operative Gewinn bei 7,20 Milliarden Dollar (plus 1 Prozent).

Die Nachfrage nach allen Produkten sei gut, sagte Microsofts Finanzchef Peter Klein, und man habe noch viel in der Pipeline, um auch für die Zukunft gut aufgestellt zu sein. Für das Weihnachtsquartal rechnet man mit Umsätzen zwischen 28,6 und 29,2 Milliarden Dollar.