Apple beantragt Patente für Brennstoffzelle

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Streben die Kalifornier grünere Technologien für ihre Mobilgeräte an? Zwei frisch veröffentlichte Patentanträge sprechen jedenfalls dafür.

Bislang ist Apple ja nicht gerade als Vorreiter für Green IT aufgefallen. Das könnte sich ändern, falls sich hinter den Patenten ernsthafte Produktabsichten verbergen. Im ersten Antrag geht es um die Anordnung der Brennstoffzellen. Hier gab es bislang immer Probleme mit einer größeren Serie von verbundenen Zellen, die ab einem gewissen Punkt fehleranfällig wurden. Hier scheint den Ingenieuren eine Lösung eingefallen zu sein, die sie nun schützen wollen. Sie nutzen für ihre Parallel-Architektur einen Power-Bus und einen Schaltkreis, der eine höhere Voltzahl zulässt.

Der zweite Patentantrag kümmert sich um das Gewichtsproblem. Damit die bipolaren Platten nicht korrodieren, zugleich aber leitfähig und stabil sind, wurde bislang Edelstahl eingesetzt, was die Gesamtkonstruktion sehr schwer machte. Apple ersetzt nicht etwas das Material, sondern geht ganz weg von der Bipolarität und baut die Zelle in monopolarer Konfiguration mit gemeinsamen Elektroden. Das reduziert die nötige Zahl und erlaubt dünnere Platten. So wird die Brennstoffzelle leichter, schmaler und auch preiswerter – womöglich sogar stärker.

Die Brennstoffzelle wäre eine interessante Alternative zum herkömmlichen teuren Akku, denn eine Flüssigkeit nachfüllen geht schneller als stundenlanges Aufladen. Gedacht sein könnte die Zelle für Mobilgeräte wie MacBook oder iPad. Andere Technikfirmen haben sich auch schon mit der Brennstoffzelle beschäftigt, ob Intel, Toshiba, Motorola oder Panasonic.