Lenovo und Asus trotzen schrumpfendem PC-Markt

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Sowohl Firmen als auch Privatnutzer halten sich derzeit beim Rechnerkauf zurück, weshalb der PC-Markt in der EMEA-Region im dritten Quartal 2011 schrumpfte. Lediglich Lenovo und Asus konnten gegen den Trend deutlich wachsen.

Vor allem der westeuropäische PC-Markt leidet unter der wirtschaftlich unsicheren Situation und schrumpfte laut IDC um 10,2 Prozent. In den anderen Regionen gab es zum Teil sogar leichte Zuwächse, so dass für die EMEA-Region unter dem Strich in Minus von 3,8 Prozent verbleibt. In Deutschland fiel der Absatzrückgang mit 3,9 Prozent vergleichsweise moderat aus – Spanien und Italien sackten um 37 beziehungsweise 31,3 Prozent ab.

Dem Consumer-Markt macht IDC zufolge nicht nur die Euro-Krise zu schaffen, sondern auch dass viele Verbraucher den PC-Kauf verschieben oder gleich ganz ausfallen lassen und sich lieber ein Tablet oder Smartphone zulegen. Das trifft vor allem Acer hart, denen der Absatz um 42,1 Prozent einbrach. Das reicht zwar noch zum zweiten Platz hinter Marktführer HP, doch die Verfolger rücken näher. Speziell Lenovo und Asus trotzten der Krise und konnten stolze Zuwachsraten von 31,8 beziehungsweise 17,8 Prozent verzeichnen. Lenovo profitierte dabei aber unter anderem von der Medion-Übernahme.

Top 5 PC-Hersteller in der EMEA-Region laut IDC

Hersteller Absatz Q3/2011 Veränderung gegenüber Q3/2010 Marktanteil
HP 5,5 Mio. 3,4% 20,7%
Acer 3,4 Mio. -42,1% 12,7%
Asus 2,7 Mio. 17,8% 10,2%
Dell 2,5 Mio. -2,0% 9,4%
Lenovo 2,2 Mio. 31,8% 8,1%
Andere Hersteller 10,4 Mio. 3,7% 38,9%

(Quelle kleines Bild oben: Viktor Gmyria – Fotolia.com)