Intuit killt zwei Apps für Gewerbetreibende

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Kleine Geschäfte und Mittelständler haben mit den Business-Werkzeugen die Stundenabrechnung ihrer Mitarbeiter und das Rechnungswesen erledigt. Ab dem 1. Dezember geht das nicht mehr.

Konkret sind es die Software-Tools »QuickBooks Time Tracker« sowie »Time and Billing«, die nicht mehr fortgeführt werden sollen. Das kündigte Hersteller Intuit auf seiner Webseite an.

Es sei eine »schwierige Entscheidung« gewesen, der »viele Überlegungen« voraus gegangen seien. »Wir verstehen, dass es Firmenkunden und Selbständige Unbequemlichkeiten bereitet, daher wollen wir den Prozess so sanft wie möglich gestalten«, begründete der Hersteller seine Entscheidungen. Trotzdem zeigten sich die Kunden in den Foren und Feedback-Kanälen nicht gerade erfreut über diese abrupte Entscheidung. Zumal sie ihre Mitarbeiter auf die Online-Formulare geschult hatten und auch die übrige Buchhaltung mit Intuit-Produkten (wie Quickbooks) abgewickelt werde. Kritisiert wurde insbesondere der Zeitpunkt, denn zum Jahresende habe man mit Abrechnungen und Forderungsmanagement alle Hände voll zu tun.

Da helfe es zum Trost auch nicht, bis zum 1. Dezember keine Gebühren mehr für die App-Dienste zahlen zu müssen. Kunden müssen sich sogar beeilen, um bis dahin ihre bisherigen Daten per Download in Sicherheit zu bringen. Als Alternative verweist Intuit auf den sehr ähnlichen Konkurrenzdienst eBillity. Eine stichhaltige Begründung für die Abschaltung der Apps wurde nicht gepostet.