Microsoft aktualisiert Windows Intune

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Microsoft hat seiner cloud-basierten Rechnerverwaltung ein erstes Update spendiert, das die Verwaltung von Software-Lizenzen und das Reporting verbessert. Zudem lassen sich nun auch Anwendungen von Microsoft und Drittanbietern über den Dienst ausrollen.

Etwa sieben Monate nachdem Microsoft die finale Version von Windows Intune veröffentlicht hat, erweitert der Software-Konzern den Funktionsumfang seiner Cloud-Lösung für die zentrale Verwaltung von Rechnern im Unternehmensnetzwerk. Die wichtigste Neuerung ist die Software-Verteilung, die Intune nun übernehmen kann – nicht nur für Microsoft-Anwendungen, sondern auch für die Anwendungen anderer Anbieter. So kann der Admin die Systeme in seinem Netzwerk nicht mehr nur mit Updates und Patches versorgen, sondern auch mit komplett neuen Applikationen bestücken.

Zudem lassen sich nun über die zentrale Konsole per Rechtsklick für jeden PC so genannte »Remote Tasks« aufrufen. Dazu zählen beispielsweise Malware-Scans oder Systemneustarts.

Mit der neuen Version von Windows Intune kann der Admin Schwellenwerte definieren, bei deren über- oder unterschreiten Warnungen ausgelöst werden. So kann er sich beispielsweise rechtzeitig informieren lassen, wenn der Speicherplatz auf einem System knapp wird. Außerdem liefert Intune nun detaillierte Berichte zum Hardware-Inventar, wobei hier zahlreiche neue Filter bei der Strukturierung helfen. Und auch die Lizenzverwaltung wurde überarbeitet und soll das Management von Microsoft-Lizenzen und Software anderer Anbieter verbessern.

Windows Intune lässt sich 30 Tage kostenlos testen. Die Testversion taugt für die Verwaltung von bis zu 25 PCs – auf denen allerdings Windows Professional oder eine höhere Version laufen muss. Nach der Testphase kann Intune für 11 Euro pro PC und Monat abonniert werden.