Studie: Bauchgefühl entscheidet über IT-Projekte

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Für die Auswahl von IT-Projekten gibt es nur in jedem zweiten Unternehmen ein festes Prozedere, der Rest entscheidet nach Bauchgefühl. Doch selbst dort, wo der Auswahlprozess definiert ist, hält man sich zumeist nicht daran.

176 Unternehmen hatte die Parameter Projektberatung für ihre Studie befragt und ermittelt, dass nur 55 Prozent bei der Auswahl von IT-Projekten ein festes Prozedere haben. Der Rest entscheidet nicht nach festen Kriterien und selbst dort, wo es diese gibt, hält man sich in der Regel nicht daran. Nur 12 Prozent halten ihr selbst vorgegebenes Auswahlprozedere ein.

Mehr als die Hälfte der Befragten entscheidet nach schwammigen Faktoren und Bauchgefühl, so Parameta. Darüber hinaus fällt bei 43 Prozent der Befragten die Entscheidung letztlich teilweise oder sogar überwiegend zugunsten von Projekten, die am Auswahlprozess gar nicht teilgenommen haben, sondern vorbeigemogelt wurden. »Wenn man bedenkt, welche Summen bei den meisten Projekten auf dem Spiel stehen, ist es beinahe unglaublich, dass sich nur die Hälfte der Unternehmen bei der Projektauswahl harten, gleichbleibenden Kriterien unterwirft«, lautet denn auch das Fazit von Dr. Michael Streng, dem geschäftsführenden Gesellschafter von Parameta.

Interessanterweise hat die IT-Abteilung nur geringen Anteil am Entscheidungsprozess. Die Geschäftsführung und das Projektmanagement üben einen weit größeren Einfluss auf die Projektauswahl auf.

(Quelle kleines Bild oben: pressmaster – Fotolia.com)