Philips: Stellenabbau nach massivem Gewinneinbruch

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Um 85 Prozent brach der Gewinn des niederländischen Elektronikriesen Philips im dritten Quartal 2011 ein. Nun will man die Kosten deutlich senken – unter anderem durch den Abbau von 4500 Arbeitsplätzen.

Während der Umsatz von Philips nur leicht von 5,460 auf 5,394 Milliarden Euro zurückgewinn, erwischte es den Nettogewinn heftig. Er brach um 85 Prozent auf nur noch 76 Millionen Euro ein, weshalb der Konzernumbau vorangetrieben und ein neues Sparprogramm aufgelegt wird. Dieses soll 800 Millionen Euro einsparen – 60 Prozent davon durch den Abbau von 4500 Stellen, davon 1400 in den Niederlanden.

Man konzentriere sich darauf, die Performance von Philips zu verbessern, versicherte CEO Frans van Houten. Man sei zwar noch in einer frühen Phase des Umbaus, könne aber schon erste Anzeichen beschleunigten Wachstums erkennen.

An den ausgegebenen Wachstumszielen will Philips festhalten. Diese sehen bis Mitte des nächsten Jahres einen Umsatzanstieg von 4 bis 6 Prozent vor sowie ein gesteigertes EBITDA von 10 bis 12 Prozent.