Nokia macht Druck beim Thema NFC

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Mit einem weiteren NFC-Service hofft der Handyhersteller, der Nahfunktechnologie auf mobilen Plattformen endlich zum Durchbruch zu verhelfen.

Anfang des Monats offerierten die Finnen bereits den Entwicklern, beim N9-Modell oder bei den Symbian-Smartphones direkt im Code die Near Field Communications (NFC) ausnutzen. Nun geht Nokia mit dem Dienst »NFC Hub« einen Schritt weiter und bietet Fremdherstellern an, die NFC-Technologie in Karten oder jeglichem geeigneten Marketing-Material einzubetten. Die dafür nötigen Embedding-Tools seien auf dem Hub zu finden.

Mit Hilfe des NFC-Dienstes können Firmen Tags auf ihren Produkten und Aussendungen platzieren, die ihrerseits von Kunden und Interessenten direkt genutzt werden können, um zu bestimmten Webseiten oder Diensten geleitet zu werden. Dafür müsse nur das Smartphones, Tablets oder sonstiges NFC-fähiges Mobilgerät in die Nähe der Tags gehalten werden.

Die Technik ist natürlich nicht neu, doch Nokia hofft, mit dieser Kampagne den tatsächlichen Nutzungsgrad bei NFC zu erhöhen und damit vor allem Firmenkunden einen Gefallen zu tun. Die Finnen wollen nicht nur gerne öfter NFC-Smartphones verkaufen, sondern vor allem hiermit einen Weg für mehr mobiles Anzeigengeschäft und weitere Netzdienste öffnen.

»Wir machen es schnell und leicht für Unternehmen, die NFC-Technologie für ihre Zwecke einzusetzen und den Kunden damit direkt zu erreichen«, betont Nokia-Service-Manager Rupert Englander. Die Größe der Firma spiele dabei keine Rolle. Sie brauche auch kein besonderes technisches Know-how mitbringen.