Das offizielle Ende von Google Buzz ist in Sicht

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Zum Wochenende gab der Webkonzern bekannt, dass in einigen Wochen sowohl Buzz als auch die Buzz API nicht weitergeführt werden.

Die Pläne waren hochfliegend: Google wollte dem erfolgreichen Twitter nacheifern und mit Buzz eine aufstrebende Alternative dagegen setzen. Doch der Dienst wurde nie so ganz flügge und hob kaum vom Boden ab. Daher war es eigentlich absehbar, dass Google früher oder später die Fluglizenz wieder einziehen würde. Zumal man jetzt mit Google+ endlich ein soziales Netz vorweisen kann, dass ein Millionenheer von Nutzern anlocken konnte. Nun werden die Kräfte gebündelt (wir berichteten), diverse Dienste wie Notebook, Desktop oder Pack beendet und deren Mannschaft gezielt für das soziale Netz eingesetzt.

»Wir fokussieren uns statt dessen auf Google+«, bestätigt das Firmenblog. Die Abschaltung von Buzz erfolgt stufenweise: Zunächst werden die Mitglieder irgendwann im nächsten Monat nicht mehr in der Lage sein, neue Beiträge zu posten. Ihre vorhandenen Inhalte können sie dann über Google Profile noch erreichen. Wollen die Buzz-Teilnehmer davon noch etwas behalten, können sie Google Takeout für einen Download benutzen. Google kündigte im gleichen Atemzug noch an, dass geplant sei, im Januar 2012 auch noch Google Labs, Code Search (nebst API) und Jaiku zu beenden.

»Um die Welt zu ändern, muss man sich auf die Zukunft konzentrieren – und ganz ehrlich mit der Vergangenheit umgehen«, gibt Google zu Protokoll. Man habe eine Menge von den Produkten wie Buzz gelernt und lasse nun seine Erfahrungen und Erkenntnisse in Produkte wie Plus einfließen. Außerdem erwarte der Kunde ja stets etwas Besonderes von Google. Darum wolle man sich nun bemühen.