Skype-Kauf durch Microsoft ist abgeschlossen

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Nach den Zusagen durch die amerikanischen und europäischen Behörden schritt Microsoft schnell voran, um die buchhalterische Integration des 8,5 Milliarden-Dollar-Kaufes  zügig zu vollenden.

Im Mai schloss Microsoft den Vertrag für den Zukauf von Skype ab, nun ist die Eingliederung vollbracht. Auch wenn die ITespreyo-Leser in einer Umfrage meinten, die 8,5 Milliarden US-Dollar Kaufpreis seien zu viel Geld für den Wert des VoIP-Experten gewesen, ist es dennoch eine gute Investition, die Microsoft im lange verschlafenen Internet-Bereich voranbringt.

Die von Mitbewerbern vorgetragenen Bedenken wurden von den Kartellbehörden begutachtet und schließlich beiseitegelegt. Zuerst sagte die US-Behörde FTC zu, mit der üblichen Verzögerung nickte dann auch die EU die Transaktion ab.

Nun ist der Deal abgeschlossen, meldet Microsoft mit einer offiziellen Willkommensmitteilung. Das mit der Hilfe der Investorengruppe Silver Lake eingefädelte Geschäft folge einem gemeinsamen Ziel von Microsoft und Skype: Das Verbinden aller Menschen über alle Geräte hinweg.

Microsoft wolle die Skype-Technik künftig in seine Produkte integrieren, bemerkte Steve Ballmer in einem unscheinbaren Nebensatz. Skype meldete vor Kurzem, schon 300 Millionen Minuten Videogespräche pro Tag auszuliefern – Microsoft stellt die Erfolgsmeldung als Grafik in den Mittelpunkt seiner eigenen Integrationsmeldung; vermutlich um zu zeigen wie wertvoll der Kauf war.

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